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Was unternehmen die Piraten RLP jetzt gegen den Holocaust-Leugner in ihren Reihen?

Pressemitteilung

Jusos RLP kritisieren die Unfähigkeit der Piraten, Bodo Thiesen aus ihrer Partei auszuschließen

Mainz. "Der Bundesspitze der Piratenpartei gelingt es aufgrund eines Formfehlers nicht, den Holocaust-Leugner Bodo Thiesen aus ihren Reihen auszuschließen. Dass es überhaupt möglich ist, dass sich solche Leute  in dieser Partei wohlfühlen, liegt an der fehlenden Programmatik der Piraten und deren Einseitigkeit!", so Andro Scholl, Juso-Landesvorsitzender Rheinland-Pfalz. "Die monothematische Festlegung der Partei und deren Ahnungslosigkeit jenseits der Netzpolitik, wie sie unlängst bei der Debatte um eine Transfergesellschaft für die arbeitslos gewordenen Mitarbeiterinnen der Drogeriemarkt-Kette Schlecker beobachtbar waren, lässt die Piraten zu einem orientierungslosen Sammelbecken werden, in dem auch Platz zu sein scheint für Holocaust-Leugner und Antisemiten. Bodo Thiesen ist da bekanntlich kein Einzelfall."

„Die Piratenpartei scheint sich keine große Mühe gegeben zu haben, den braunen Passagier vom Bord zu schmeißen, sonst wäre es nicht zu einem solchen Formfehler gekommen“, stellt Melanie Breinig, stellvertretende Juso-Landesvorsitzende, fest. Nun wächst der Druck auf die Piratenpartei, sich auch thematisch von den braunen Strömungen zu distanzieren, damit diese sich an Bord erst gar nicht wohlfühlen.”

 

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