MAINZ. Die rheinland-pfälzischen JungsozialistInnen sprechen sich für härtere Strafen in Fällen von Datenmissbrauch und einen besseren Datenschutz aus.
Erst bekommt der VerbraucherInnenschutz Niedersachsen eine CD mit 17.000 Kontodaten zugespielt, dann wird bekannt, dass sich ein Call-Center in Bremerhaven illegal Zugriff auf 30 Millionen Kundendaten verschaffte. Und für 850 Euro kann man sich teilweise sensible Daten wie Bankverbindungen von 6 Millionen BundesbürgerInnen kaufen. „Diese skandalösen Fälle zeigen erneut, dass beim Datenschutz in Deutschland einiges im Argen liegt“, kritisiert Fabian Löffler, Landesvorsitzender der Jusos Rheinland-Pfalz. „Der florierende Markt mit teils extrem sensiblen Daten muss endlich in seine Schranken verwiesen werden!“
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Veröffentlicht von jusos-rlp - solidarisch, menschlich, links am 24.08.2008