MAINZ. Mit Bestürzung haben die Jusos Rheinland-Pfalz am gestrigen Sonntag den Rücktritt von Kurt Beck als Parteivorsitzendem zur Kenntnis genommen. „Kurt Beck stand für einen integrativen Kurs in der Partei. Mit seiner Offenheit hat er versucht die Partei zusammenzuführen. Leider wurde er nicht von der gesamten Partei dabei unterstützt. Illoyalitäten besonders aus den konservativen Parteikreisen haben zu seiner Schwächung beigetragen. Sein Rücktritt ist die Konsequenz der Demontage, die Teile der Partei in den letzten Monaten betrieben haben. Mit dem Hamburger Programm hat Kurt Beck die Partei wieder auf einen sozialen Kurs, orientiert an unserem Ziel „soziale Gerechtigkeit“ geführt. Er ist kritisch mit der Agenda 2010 umgegangen und hat damit eine überfällige Öffnung herbeigeführt“, so Fabian Löffler, Landesvorsitzender der Jusos Rheinland-Pfalz.
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Veröffentlicht von jusos-rlp - solidarisch, menschlich, links am 08.09.2008