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Bildung Beurteilung statt Noten – nicht nur bei Fremdsprachen an Grundschulen

Jusos Rheinland-Pfalz fordern mehr schriftliche Beurteilungen anstelle von Noten – Lernerfolg steigern durch bessere Motivation der Schüler

Die Jusos nehmen diese Studie zum Anlass, auf mehr schriftliche Beurteilungen zu drängen und auf Noten so weit wie möglich zu verzichten. Dies gelte für alle Schulformen und Klassenstufen, so Pellin. „Wir sehen Noten generell nicht als angemessene Form der Beurteilung an“, begründet Martin Lücker, stellvertretender Vorsitzender des SPD-Nachwuchses, diese Forderung.

Noten seien viel zu oft ungerecht, teils willkürlich und für die Schüler daher nicht nachvollziehbar. Dies führe zu mangelnder Motivation und unbefriedigenden Lernergebnissen. „Hier gilt es anzusetzen, denn nicht gute Noten sind das Ziel von Schule, sondern der Lernerfolg der Schüler“, so Lücker. Dazu seien schriftliche Beurteilungen, insbesondere auf den individuellen Lernfortschritt bezogen, in den meisten Fällen besser geeignet, da sie die Bewertung transparenter machten und den Schülern gezielt Schwachstellen und Verbesserungsmöglichkeiten aufzeigen könnten.

Veröffentlicht von jusos-rlp - solidarisch, menschlich, links am 05.09.2007

 

Bundespolitik Tschüss soziale Marktwirtschaft - Hallo reine Marktwirtschaft!

Jusos Rheinland-Pfalz zum Sonderparteitag der CDU in Dortmund
"Die Streichung des "Sozialen" im Sozialstaat dürfen wir nicht zulassen" so die Vorsitzende der JungsozialistInnen in Rheinland Pfalz, Sonja Pellin "alle sozialen Eckpunkte für die Generationen von SozialdemokratInnen gekämpft haben, stehen auf dem Spiel!"
Vieles spricht gegen die unsoziale und ungerechte Politik der Union. Eine geplante Mehrwertsteuererhöhung trifft vor allem ArbeitnehmerInnen in niedrigen bis mittleren Einkommensklassen, RentnerInnen, StudentInnen, Auszubildende und Familien. Weitere Schweinereien wie die Forderung nach einer Kürzung der (ohnehin nicht hohen) Ausbildungsvergütungen, die Einführung der Kopfpauschale, die Einführung genereller Studiengebühren, die Kürzung oder gar Abschaffung der Pendlerpauschale sowie der Wegfall der Steuerfreiheit von Sonn-, Feiertags- und Nachtzuschlägen treffen schon wieder nur die kleinen Leute in Deutschland. Ein nicht finanzierbares Steuermodell des neuen CDU-Kompetenzteam-Mitgliedes Kirchhof rundet das unsoziale und ungerechte Programm ab.

Veröffentlicht von jusos-rlp - solidarisch, menschlich, links am 05.09.2007

 

Bundespolitik Union will Bildungsministerium abschaffen

Nach den Plänen der Union wird es nach einer Machtübernahme durch Schwarz-Gelb kein Bundesbildungsministerium mehr geben. Das Bildungsministerium würde durch ein Forschungsministerium ersetzt werden. "An dieser Stelle zeigt sich die Schwerpunktsetzung innerhalb der CDU-Bildungspolitik", so Sonja Pellin Landesvorsitzende der Jusos Rheinland-Pfalz "Forschung steht im Mittelpunkt und Bildung ist ein notwendiges Übel." Anstoß für die Diskussion ist ein Interview von Spiegel-Online, in dem sich Annette Schavan als Befürworterin von Elitenbildung,Studiengebühren, Bildungskleinstaaterei und einer verstärkten Standardisierung des Lernens ausspricht. Annette Schavan ist Mitglied des sogenannten Kompetenz-Teams von Angela Merkel.

Veröffentlicht von jusos-rlp - solidarisch, menschlich, links am 05.09.2007

 

Bundespolitik Von solchen Leuten will sich doch niemand regieren lassen!

MAINZ. „Bei dem erwartbaren Ergebnis der Vorstellung des Kompetenzteams kann man noch nicht einmal von einer Enttäuschung sprechen, sondern von einer abermaligen Zurschaustellung von radikalen Konzepten zum Abbau des Sozialstaates und einer rückwärtsgewandten Politik“, bewertet die Vorsitzende der Jusos Rheinland-Pfalz, Sonja Pellin, die Präsentation des Merkelschen Schattenkabinetts.

Veröffentlicht von jusos-rlp - solidarisch, menschlich, links am 05.09.2007

 

Ausbildung Misere auf dem Ausbildungsmarkt

Bundesweit wurden am 1. August wieder katastrophale Zahlen laut. Noch mehr junge Leute als im Vorjahr stehen auf der Straße und suchen einen Ausbildungsplatz oder eine Beschäftigung. Anstatt jedoch jetzt über die gesamtgesellschaftliche Verantwortung der Unternehmen nachzudenken, setzt Herr Braun von der DIHK gleich noch einen oben drauf. „Die Forderung von Herrn Braun nach 270,-€ Ausbildungsvergütung zeigt einmal mehr die Gier der Unternehmen.“ so Ralf Schiemann, stellvertretender Landesvorsitzender der Jusos Rheinland-Pfalz. „Das ist ein genereller Angriff auf Jugendliche, die eine gute Leistung für ihren Betrieb in ihrer Ausbildung erbringen. Und wenn man sich die Fakten anschaut, dann kann man nur sagen, das Herr Braun wohl etwas lange aus der Lehre ist und die Realität vergessen hat.“ so der SPD-Nachwuchs.

Veröffentlicht von jusos-rlp - solidarisch, menschlich, links am 30.08.2007

 


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